Kein Kitesurfverbot an der Nordseeküste

Ich finde es unmöglich, was sich manche Menschen unter dem Deckmantel des Naturschutzes anmaßen. Deutschland ist Kulturland und beim Umweltschutz bestimmt schon heute sehr weit vorn. Umweltschutz muss sich eine Gesellschaft auch leisten können. Dafür braucht es leistungsfähige Steuerzahler und Unternehmen die innovativ sind.
Zur Erholung gehören Sport und Küste, auch KITEN, für viele Menschen einfach dazu.
Mit Kiten verdienen auch viele Menschen direkt oder mittelbar ihr Geld. Da kommen dann Leute her und sagen, alles quatsch. Die gesamte Küste muss in der Nutzung eingeschränkt werden. Das dadurch viele in der Existenz bedroht sind und tausende ihren Sport nicht mehr ausüben dürfen, ist diesen guten Naturschützern egal.
Nicht falsch verstehen, aber was ist eigentlich der Schutzzweck der Idee? Meines Wissens haben sich die Seehundsbestände so gut entwickelt, dass die Fischer klagen. Schweinswale sind intelligent und werden sich auch anpassen und die berühmten Small Five werden einen Kiter bestimmt nur beschränkt registrieren.
Ausserdem sind die allermeisten Kiter ja nicht darauf aus, diese Tiere zu stören.

Im globalen Umweltranking darf ja wohl auch die Frage erlaubt sein, wie effektiv und wichtig der besondere Schutz des Wattenmeeres ist. Provokativ kann auch argumentiert werden, dass durch Eindeichen des Wattenmeeres erhebliche Strandflächen für die menschliche Entspannung gewonnen werden könnten, viel wichtiger noch: Dahinter könnten im Wege der Landgewinnung saftige und fruchtbare Marschen entstehen, die viele Menschen satt machen und so zum weltweiten Wohlstand beitragen könnten und Wohlstand ist zumeist der sicherste Garant für Umweltschutz in der modernen Welt. So eine Eindeichung und Landgewinnung schafft daneben noch viele Arbeitsplätze, wäre doch was in Zeiten in denen viele Menschen neu in Arbeit gebracht werden müssen….

Produkte die wir auf den gewonnen Flächen anbauen, Energie, die wir dort gewinnen, müssen wir nicht aus der dritten Welt zukaufen. Vielleicht ist dadurch ja der Umweltschutzgewinn einer Eindeichung im Vergleich zur „Betonierung eines Naturparkstandards gegen alle anderen Interessen“ wesentlich höher.

Wie alle habe ich insbesondere für meine Nachkommen ein hohes Interesse, dass die Natur und deren Vielfalt möglichst  erhalten bleibt. Die Frage ist, was ist Natur und wo setzte ich die Ressourcen die zum Erhalt beitragen am besten ein.

Zur Petition geht es hier.

 

 

 

Sturm in St. Peter-Ording

Um meine Surfkenntnisse wieder etwas aufzustocken, wollte ich dieses Wochenende ein paar Surfstunden bei X-H20 nehmen. Dafür nahmen wir auch das schlecht angesagte Wetter für das vergangene Wochenende in Kauf. Der Sturm ließ uns keine Chance auf dem Surfbrett. Das war nur etwas für echte Könner. 

Gleichwohl erlebten wir eine beeindruckende Starkwindlage mit überflutetem Parkplatz und allen was dazugehört. 

Wenigstens  war ein Bad in den Wellen möglich.

Abendimpressionen aus St. Peter

Am Tag ist es derzeit am Strand von St. Peter-Ording fast nicht auszuhalten. Am Strand sieht man den Sand nicht und im Meer wird auch das Wasser knapp: überall Menschen.

Abends sind dagegen nur noch wenige am Strand und es wird schön. Auch wenn St. Peter nicht eine wilde zerklüftete Küstenlandschaft mit rauher Romantik und tosenden Wellen ist, auf die dann am Abend die Sonne fällt und ganz plötzlich eine friedliche Ruhe spendet… so malt die Kombination aus Weite, Meer, Strand und offenem Himmel, verbunden mit der untergehenden Sonne auch hier ein friedliches und schönes warmes und positives Bild.

Wir sind gern Teil davon…

 

Hamburg bei Nacht

Die Kinder waren eine Woche mit Oma und Opa unterwegs und wir hatten etwas Zeit, um Abends allein etwas zu unternehmen. Leider war Anh-Thu erst einmal ein paar Tage krank.

Aber letzten Freitag kamen wir dann raus und haben uns Hamburg auf einem ausgedehnten Bummel mit Auto- und U-Bahnunterstützung gemacht. Bei der Gelegenheit haben wir dann unsere alte D7100 gleich auf ihre High-ISO-Fähigkeiten untersucht. Anliegend die Photos.

 

Amélie wird auf dem Kinderfest 2015 Königin

Auf dem diesjährigen Kinderfest in unserem besten und liebsten Dorf Drage an der Eider in Nordfriesland starteten unsere Kinder an diesem Wochenende in Ihren Altersgruppen.

Amélie wurde beim Kinderfahrradringstechen Königin. Der Tradition gemäß werden die Königspaare bei einem tollen Umzug durch das geschmückte  Dorf abgeholt und müssen dem Umzug dann einen ausgeben.

Wir hatten zwei heiße Stunden, um Eis und Getränke zu beschaffen und alles so herzurichten, dass es einigermaßen gut bei uns im Garten aussah.

Um 14.30h kam dann der Umzug zu uns  und hat mit Tusch und Hurra Amélie und ihren Köngisgemahl abgeholt.  Dann ging es auf dem Treckeranhänger gefolgt vom Spielmannzug und vielen Umzugsteilnehmern zum nächsten Königspaar.

Amélie hat einen tollen Tag gehabt, nur zur Kinderdisco nach dem Umzug hat die Kraft dann nicht mehr gereicht :-).

Wir freuen uns jedes Mal, dass diese tolle Tradition in Drage weiterlebt und sind dankbar, dass auch die Halbeinheimischen mitmachen dürfen.

Ein tolles Fest, toll ausgerichtet. Vielen Dank. D71_3520D71_3555

Das Tamron 60mm f/2 bleibt mir treu

Biene beim Nektarsaugen

Lange habe ich überlegt, das Tamron 60mm gegen das Sigma 105 OS f/2.8 zu tauschen, weil letzteres einen Bildstabilisator und etwas mehr Brennweite hat. Insofern können sicherlich bessere Markroaufnahmen gelingen. Gleichwohl bin ich Amateur und das Tamron hat mit 60mm f/2 an aps-c auch das Zeug zum Portrait-Objektiv, immer da wo 50mm zu kurz und 85 mm zu lang sind.

 

Deshalb bleibt es bei mir und ich spare das Geld.  Beim Kinderfest in dieser Woche habe ich dafür gemerkt dass ich dort Outdoor mit meinem Lieblingsobjektiv für solche Themen etwas schlecht aufgestellt bin. Das 50-500 von Sigma ist für so etwas meine erste Wahl. Wenn man aber fast der einzige mit einer DSLR ist und dann mit so einem Objektiv… viel zu groß, da muss etwas anderes her.

Die Flüchtlingswelle rollt, wie geht die Gesellschaft damit um? Ein Diskussionsbeitrag

Deutschland wird alt. Es werden zu wenig Kinder geboren, Dörfer leeren sich.  Wenn die starken Jahrgänge in Rente gehen, müssen ihre wenigen Nachkommen für sie aufkommen.

Was bleibt diesen Jahrgängen dann für ein Komfort im Alter, ist die jüngere Generation bereit, für Ihre Eltern und für solche Alten, die keine Nachkommen gezeugt haben, zu zahlen oder wird es zu einer Abstimmung mit den Füßen kommen. Wandern die jungen Generationen aus und lassen die Alten zurück?

Diesen Fragen muss sich die Gesellschaft schnellstmöglich widmen.  Kann da Zuwanderung helfen, die freien Plätze zu füllen. Wen möchten wir als Zuwanderer haben und möchte der, den wir haben wollen auch zu uns? Fragen über Fragen, auf die es derzeit kaum Antworten und zumeist nicht einmal lösungsorientierte Diskussionen gibt.

In dieser Situation wird Europa von einem schier unerschöpflichen Flüchtlingsstrom überschwemmt. Und es kommen in menschlicher Not nicht die Eliten, sondern Menschen, die ihr Leben für eine Überfahrt nach Europa riskieren.

Menschen, die nicht in unser Beuteschema „gut ausgebildeter Akademiker, jung, dynamisch und erfolgreich“ passen.

Gleichwohl kommen sie an und egal wir ihr rechtlicher Status gestaltet ist, sie sind da und sehr viele werden auch bleiben.

Wie gehen wir Eingeborenen mit dieser Situation um, wie verzahnen wir die Not der Menschen, unser Recht, die Theorie und die Realität, unsere Bedarfe.

Wie können wir in dieser Situation gemeinsam gewinnen?

Fragen, denen wir uns in der politschen aber auch praktisch menschlichen Situation stellen müssen.

Für eine Diskussionsrunde in unserem SPD-Distrikt in Oldenfelde habe ich den anliegenden Folienvortrag entworfen.

Vortrag

 

 

Alter Vortrag zum Thema Globalisierung: Immer noch aktuell

Ich habe einen alten Vortrag gefunden. So viel hat sich an Grundsätzlichem nicht geändert. Der Clash of Civilizations ist etwas näher gerückt. Aber das Wichtige: Antworten unserer Gesellschaft auf die Herausforderungen hat es noch nicht viele gegeben.

… In Deutschland haben wir eine Energiewende erreicht, Web 2.0 ist da bald dürfen hoffentlich auch Schwule heiraten.

 

Alter Vortrag zum Thema Globalisierung aus 2001